Ein kleines Patchwork

Was wird aus diesem Patchwork werden? Ein Patchwork welches die ganze Welt versucht zuzudecken. Eine Welt, die ständig in sich selbst einwandert und wieder auswandert.

Sie liebt sich. Die Zerbrechlichkeit und geschützte Art ihres Pflänzchens darf niemand abstürzen. Sie ist selbstsüchtig und arrogant, aber hinter Mittleidsgitter lachen sie sie aus. Sie wissen nicht mal dass sie sich selbst auslachen.

Genauso liebt sie sich auch nicht. Immer wieder.

Manchmal möchte sie nicht zugeben, die anderen durchschaut zu haben. Sie spielt ein Spiel. Ist das Masochismus oder der leise Sieg der Überheblichkeit? Erlaube jemandem klüger zu sein, lass ihn in seiner Überlegenheit gewinnen, lass sie daran glauben dass sie gewonnen haben. Aber was wenn sie feststellen, dass es nicht wirklich an ihrer Leistung liegt?

Den Sieg konnte sie nie wirklich aushalten. Der Sieger muss auch sympathisch sein. Sonst ist er ein Verlierer.

Menschen leiden an der Krankheit der Einseitigkeit. Eine 100% Auffassung der Wirklichkeit ist dem Mensch nicht möglich. Es muss so sein, weil nur so kann sich die Gerechtigkeit entfalten. Sogar schon in der Ungerechtigkeit ist sie vorhanden. Manchmal gibt es keine Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, es gibt kein Leben und Tod, keine Liebe und Hass. Manchmal gibt es nur eine Gebetskette und jeder Perle gibt sie einen Namen. Liebe heißt Alagandia, Hass heißt Melania und für die Einheit mit dem Universum gibt es keinen Namen, nur einen Gesang. Der wird entlang des Windes gesungen.

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