Lyrisches Recyclen

Langsam gehst du aus meinem Sichtkreis,
aber wirst getragen
in einem besonderen Speicher meiner Aura,
zum Aufblühen wenn dafür.

Die Zeit kommt.
Jetzt muss es so sein:
Du entwolkst dich und verwolkst dich in mir.
Es beunruhigt mich ein Bisschen und schlägt
mit der Hezenshitze in den Nacken.
Ich schaffe es nicht
die Ebene des Nicht-Anhaftens zu erreichen.
Ich schaffe es nicht,
dem Kind zurückzukommen.

Da ist die Furcht, das zu finden,
was dazwischen ist.
Etwas lebt noch nicht auf,
Weil es stark ist und möglich.
Weil es reift, weil es die Milch ist.
Weil es sich salzt mit Meer Erde.

„Heute habe ich es vergessen,
dir Liebe zu schicken!“
„Ist das das Lieben?“
„Ja, du hast dich erinnert.“

Diese Frucht möchte ich in eine Schüssel geben.
Vielleicht eine goldene.
Kosten möchte ich sie, aufessen.
Den Kern in die Erde zurückgeben.

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